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critical thinking
Wednesday, July 26. 2006
"Teachers Talk Tech 2006:
Fulfilling Technology's Promise of Improved Student Performance" Untersuchte 1'000 Lehrer über die Rolle der Medien im Klassenzimmer. Hier einige ausgewählte Ergebnisse (Quelle:www.eschoolnews.com): According to the survey, four out of five teachers indicated that technology is very or somewhat important to teaching. Eighty-eight percent of those surveyed said technology is important to administrative functions such as attendance and grading, while 86 percent agreed it was important to communications with other teachers, administrators, parents, and students. ... In addition, 81 percent of those surveyed said they use technology for research purposes when preparing lessons, and 79 percent use technology
as a teaching tool in the classroom. Further, 63 percent of teachers characterize their classroom technology skills as "somewhat advanced" or "advanced," with a 5-percent increase in the percentage of users who
consider themselves "somewhat advanced" since 2003. Seventy-nine percent of teachers say they are either "competent" or "highly competent" in using instructional software, and 76 percent chose the same designations for their ability to integrate computing into lessons. What's more, 66 percent of respondents said they were "competent" or "highly competent" in using technology to develop critical-thinking skills in their students. Seventy percent of teachers indicated competence in using data analysis tools to gauge student performance--a key to achieving federal requirements ushered in under the No Child Left Behind Act (NCLB) Schlüsselaussagen: - Technology is bridging the gap between 21st century skills and core curriculum
- The teaching process is fundamentally changing as teachers move from learning how computers work to using technology to change how they
teach, culminating in transforming how students learn - Teachers believe technology is increasingly influencing the teaching of thinking and learning skills to develop lifelong learners
- Teachers view technology as an effective tool for administration, communication and research functions
- Education is today where business was 20 years ago – on the cusp of radically transforming the learning environment
 Quelle: http://newsroom.cdwg.com/features/feature-06-26-06.html Teachers overwhelmingly agreed that the use of technology in the classroom makes students more
engaged, and most agreed that students' academic standing has improved as a result of technology's use. Eighty-two percent of teachers surveyed said students are more engaged when technology is being employed in classroom activities. Sixty-five percent said students' academic performance improves with the use of classroom computers.
Teachers also noted that computers have been found to help students think more creatively (64 percent), and more independently, if those computers are in the classroom (47 percent).
... I think the biggest 'aha' of the study is that we are starting to see a direct correlation between hours of professional development and how thoroughly technology is being integrated into the classroom," Kirby said. "These are things we've always suspected, but now we have some actual statistics through the surveys that validate the correlations." Studie Teachers Talk Tech 2006 - Presseartikel [via elearnspace] Das heisst, es scheint doch möglich, mit Hilfe von Medien kritisches Denken zu fördern Obwohl dies "nur" implizite Annahmen der Lehrenden sind, gibt es doch Hoffnung. Was mir an der Studie fehlt, ist eine Definition von Technologien (vielleicht habe ich es auch überlesen ;-/ ). Für ein weiteres Verfolgen des Punktes ct scheint mir dies wichtig zu sein. Ist mit Technologie der Einsatz des Internets im Klassenzimmer gemeint, oder doch spezifische Werkzeuge wie Blogs oder Wikis. Vor allem Blogs scheinen das Zeug zur Förderung kritischen Denkens zu haben, vor allem durch das (reflexive) Schreiben. Ich bleibe dran
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Tuesday, July 18. 2006
Thorsen Lorenz widmet sich in seinem lesenswertem Artikel einem Medium, das nie in der E-Learning Diskussion beachtet wird - dem Kopierer.
Dabei hat der «blinde Fleck» der (Medien)pädagogik aber enorme Auswirkungen auf Bildungsprozesse. Was für mich neu war, war die ursprüngliche Bedeutung von Kopie, denn "Kopie heisst im präzisen Sinne nicht Reproduktion, sondern Zusammenstellung von disparaten Informations-Teilen, Bruchstücken" (S. 4)(Bildquelle: http://www.docusys.de/doorways/kopierer.jpg) Dazu entwickelt er einige interessante Thesen: Mit der Kopie stirbt die Kultur der Exzerpte. Keine Zusammenfassungen, keine Verdingungen, sondern Hervorhebungen. Keine Paraphrasen, sondern Farbunderlays mit Textlinern. Keine Sprachbildung, sondern Textkopien. (S. 6) Das hört sich auf den ersten Blick sehr pesimistisch an. Der Artikel schwankt dann auch immer zwischen einer Bildungsdiskussion auf der einen und einer Verdammung von Computertechnik auf der anderen Seite. Allerdings haben die hervorgebrachten Argumente eine Evidenz, die immer wieder aufbricht, sei es bei der Diskussion um Plagiate (z.B. hier),
sei es bei der Diskussion um die Erzeugung von Informationen, die kein neues Wissen mehr erhalten, sondern selbstreferentiell durch das Netz geistern. Was jedoch für mich die stärkste Aussage des Artikels ist: Der Essay und sein Herzstück, die Kritik, stirbt, die modularen Bestandteile werden unsichtbar und autorlos am Bildschirm aneinander gereiht. [...] Heute werden Schüler nicht mehr zu Autoren, sondern zu Ver-arbeitern von Kopien - ob an Hardcopys oder an Bildschirmen. [...] Vor dem Bildschirm könne man sich nicht mehr kritisch verhalten (S. 7/8) Ich bin nicht der Meinung, dass die Kritikfähigkeit dadurch sinkt. Es sinkt die technische Machbarkeit, und oft siegt m.E. nach die Einfachheit des copy&paste. Aber genau hier muss m.E. nach ein Konzept von Medienkompetenz starten, das auch explizit Medienkritik im Auge hat. Dies hängt jedoch auch von den Lehrenden ab. Wenn man Aufgaben erreichen kann, in denen es reicht, einfach gute Aussagen per copy&paste hintereinander zu fügen, dann stimmt im gesamten Prozess etwas nicht. Immer wichtiger wird die Kompetenz, einen Text auch logisch aufzubauen und argumentativ seine Thesen zu stützen. Und dieser Punkt ist meines Erachtens im heutigen Bildungssystem noch deutlich unterrepräsentiert. Was macht eigentlich eine gute Argumentation aus, was zeigt, dass sich der Autor kritisch mit einem Text beschäftigt resp. einen Text erstellt? Hier muss meines Erachtens nach ein grosser Schritt noch getan werden. Alles in allem bietet der Artikel aber einige Denkansätze, die in der heutigen Diskussion aktueller denn je erscheinen. Lorenz, T. (2006). Kopiertes Wissen: Das Verschwinden der Bildung im Zeitalter von Copy & Paste. Ein Essay Abstract: Seit einigen Jahren findet ein spannender, aber nicht leicht einsehbarer Machtkampf im Bildungsbereich statt. Etwas vereinfacht gesagt stehen auf der einen Seite die Massen(bildungs)medien mit ihren vermeintlich generalisierten, hochstandardisierten, linearisierten Formen des Lernens. Auf der anderen Seite drängen zunehmend Individualmedien, die man heute lerntheoretisch gerne mit dem Begriff der Selbstorganisation des Lerners assoziiert. Der Mainstream lautet: Die neuen Medien-Technologien unterstützen Bildungssysteme, gerade weil sie den Lerner, den Lernvorgang, die Wissensaneignung individuell, persönlich, emphatisch gesagt human gestalten. Die Kränkung, an Massenmedien produktions- und sendetechnisch nicht teilhaben zu dürfen, wird so elegant kompensiert. Dies geschieht auf janusköpfige Weise. Massenmedien werden medienpädagogisch beobachtet, Individualtechnologien aber setzt man ein und versieht sie mit einer
Mediendidaktik.
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Monday, July 3. 2006
... so der Titel eines Artikels, den ich diese Woche nach einem Tipp eines Kollegen gelesen habe  Hier habe ich eine Grafik gefunden, die sowohl die geteilte Kognition als auch das inviduelle Wissen aufspannt und mit den Wissensarten verknüpft: 
Quelle Der Artikel geht aber eigentlich in eine andere Richtung. Learning, Working & Playing in the Digital Age wird das Lernen verändern. Neue Fertigkeiten werden im Vordergrund stehen. Vor allem der literacy Begriff erfährt eine Weiterentwicklung:
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Sunday, June 25. 2006
Beat Döbeli Honegger hat den Begriff "Collaboration Skript" sehr anschaulich in einer Concept Map dargestellt. Hier das Ergebnis: 
Quelle
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Thursday, June 15. 2006
Manfred Spitzer hat sich wieder zu Wort gemeldet, diesmal in der Weltwoche. Nachdem er in der Kinderaula des SWR einen sehr guten Podcast-Beitrag (Audio Skript) geliefert hat, hat er in der Weltwoche mal wieder grandios argumentiert: "Der wirtschaftliche Erfolg eines Landes hängt letztlich vom Bildungsniveau ab, und das Bildungsniveau steht in direktem Zusammenhang mit dem Fernsehkonsum." ... "Die Kenntnisse gehen runter wie ein Fahrstuhl. Warum? Weil Bildschirm- und Medienkonsum für unsere Kinder und Jugendlichen heute nach dem Schlafen die zweithäufigste Tätigkeit überhaupt ist." ... "Sie können an jeder Studie irgendetwas zu Recht kritisieren, aber es fuchst mich, wenn man die überwältigende Tendenz all dieser Untersuchungen einfach ignoriert. Dass Fernsehen dumm, dick und gewalttätig macht, ist die plausibelste Geschichte, die man aus all den Daten lesen kann." ... "Auch der Computer tut der geistigen Entwicklung der Jüngeren nicht gut. Ich rate davon ab." ... "Was Kinder und Jugendliche lernen müssen, lernen sie viel besser ohne Computer." ... "Ein gutes Buch ist als Lernmittel dem Internet haushoch überlegen." ... "Der Lehrer ist nicht nur nicht ersetzbar, er wird durch die weltweite Verfügbarkeit von Informationen eigentlich erst besonders wichtig." ... "Während die Schüler immer wieder behaupten, sie hätten grossen Schulstress, sind sie rein physiologisch kurz vor dem Tiefschlaf, ihre emotionale Beteiligung ist vollkommen am Boden. Am Nachmittag dagegen vor dem Bildschirm gehen die Emotionen rauf und runter, aber die Kinder sagen, sie würden sich dabei entspannen." ... "Ich bin ein neugieriger Mensch und hoch motiviert, die Bildungslandschaft zu verändern. Ich schaffe das alles auch deshalb, weil ich keine Minute vor dem Fernseher vergeude.
Quelle: Back, A. (2006). Newsletter E-Learning 5/2006, 6. Jahrgang
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Monday, June 12. 2006
Vorgang der Kompetenzentwicklung ist nach Erpenbeck eng an den Prozess der Interiorisierung gekoppelt: Dabei geht es darum, wie Regeln, Werte und Normen internalisiert werden und als Emotionen und Motivationen entscheidungs- -und handlungsrelevant werden (Ehlers, 2006, S. 47 Fussnote). Stufen der Interiosation a) individuelle Entschiedungssituerionen undter Freiheit und Selbstverantwortung b) kognitive Dissonanz, Labilisierung, Instabilität des inneren Zustandes, innerer Widerspruch durch Ungewissheit c) ausgelöster emotionaler Spannungszustand d) Probehandlung unter Zuhilfenahme "bloss gelernter" oder neuer, individuell vorgeschlagener Regeln, Werte und Normen e) bei Handlungserfolg tief greifende Verankerung der Regeln, Werte und Normen im emoitonalen Grund aufgrund der vorangegeangenen Dissonanz und Labilisierugn (Ehlers, 2006, S. 47 Fussnote) Zufällig bin ich auf ein pdf aus dem Jahr 2003 gestossen, in dem Prof. Sesink (TU Darstadt) sich dem Verhältnis von E-Learning und Kompetenzentwicklung beschreibt. Interessent vor allem in Hinblick auf die aktuelle Social Software Diskussion. Die höheren Kompetenzebenen erfordern nämlich zur Ausbildung und Bewährung eben jene Kontexte, die E-Learning nicht oder jedenfalls nur eingeschränkt und unzureichend bieten kann. Argumentieren und begründen lernt man, indem man sich mit den Argumenten, Einwänden, kritischen Rückfragen anderer auseinandersetzt und anderen die eigenen Gründe expliziert. Diskursive Auseinandersetzungsformen sind dafür – zumindest bei geistes- und sozialwissenschaftlichen Inhalten – am besten geeignet. (Nicht zufällig ist das Seminar die bevorzugte Veranstaltungsform in geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen.) Und ob ich selbst etwas verstanden habe, kann ich am besten überprüfen, wenn ich es jemand anderem erklären soll. Dem einsamen Lerner am Computerbildschirm kann E-Learning in dieser Hinsicht wenig bieten. (Chat, Mailinglisten, News-Foren oder virtuelle Seminare als ein Mix aus solchen Kommunikationsformen haben sich in Bezug auf diskursive Auseinandersetzung über geistes- und sozialwissenschaftliche Themen, insbesondere als Form des regulierten Streitgesprächs bis-
her überhaupt nicht bewährt.)
Auch die Überprüfung des eigenen Lernerfolgs durch das E-Learning-System stößt bisher sehr schnell an Grenzen, wenn es um mehr als Abfrage-Wissen geht.
Schwierigkeiten gibt es auch mit den üblichen E-Learning-Angeboten, wenn es um die Ausbildung von Handlungskompetenz und praktischer Verantwortungsfähigkeit geht,
da hierfür lebens- und berufspraktische Kontexte relevant werden, in denen die jeweiligen Kompetenzen gefordert werden und sich bewähren können. Jedenfalls sind diese Systeme heute noch längst nicht in der Lage, von den Lernenden aus ihren persönlichen Erfahrungshintergründen her einzubringende Handlungskontexte aufzunehmen. (Bes-
tenfalls können sie beispielhafte, daher aber nicht individualisierte Kontexte anbieten oder simulieren.) Noch weniger sind diese Systeme geeignet, praktische Bewährungssituationen zur Verfügung zu stellen, an und in denen sie das Gelernte wirksam werden lassen und so Rückmeldung über ihren Lernerfolg erhalten können.
Formulieren wir es positiv: E-Learning ist – jedenfalls heute – in der Hauptsache Präsentation von objektiven Wissensinhalten. Damit wird ein Lernen unterstützt, das wiederum hauptsächlich in der Rezeption von Inhalten besteht. Quelle: Sesink (2003) http://www.abpaed.tu-darmstadt.de/arbeitsbereiche/bt/material/paeda_qualit.pdf. Genau diese Tatsache hat sich jetzt geändert. Mit Hilfe von Blogs kann zum Beispiel die Argumentierfähigkeit verbessert werden. Zitat: "Argumentieren und begründen lernt man, indem man sich mit den Argumenten, Einwänden, kritischen Rückfragen anderer auseinandersetzt und anderen die eigenen Gründe expliziert. Diskursive
Auseinandersetzungsformen sind dafür – zumindest bei geistes- und sozialwissenschaftlichen Inhalten – am besten geeignet." Und genau diese diskursiven Formen kann man mit Blogs oder Diskussionsforen nun anregen. Allerdings stellen sie sich nicht von alleine ein, sondern müssen explizit geplant werden. Vor allem Prozesse zur Argumentation müssen sorgfältig geplant werden. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle 
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Monday, May 29. 2006
 Die Folien von John Erpenbeck sind hier online. Auch die Folien von J. Zumbach, dessen Vortrag ich leider verpasst habe, da ich mich nicht teilen konnte , finden sich hier Folien von Batinic/Jadin können hier geladen werden.
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Sunday, May 28. 2006
Social Software beschäftigt mich nun schon seit einiger Zeit. In vielen (kritischen) Gesprächen werde ich oft gefragt, was es denn nun bringt, dass auch Lieschen Müller einen Podcast produziert, oder Max Meier einen Blog hat. Oft antworte ich, dass es um den partizipativen und demokratischen Charakter von Social Software geht. Die Nutzung der Software ist so einfach geworden, dass es nun jeder brauchen kann. Oft entstehen dort neue Impulse und Denkrichtungen. Weiterhin ist es für Menschen, die sonst eher wenig Lobby haben oder in der Community noch nicht so fest etabliert sind, eine Möglichkeit, Ihren Gedanken eine Form zu verleihen, die von allen wahrgenommen werden kann. Auf der anderen Seite steigt aber so die Flut von Informationen im Netz ums unendliche an. Ich sehe es bei der Pflege meiner Blog- und Podcastabos. Es werden wöchentlich mehr, weil man immer wieder einen interessanten Aspekt erblickt, den man im Auge behalten möchte. Eine Fähigkeit, die mit der Entwicklung von Social Software und damit der Potenzierung von Informationen immer wichtiger ist, ist Medienkompetenz, wobei ich diese nicht nur technisch fasse, sondern sie für mich als Hauptelemente Fähigkeiten wie kritisches Denken und Bewertungs-/Selektionskomptenz beinhaltet. Welche Informationen sind für mich wichtig? Brauche ich dieses Wissen noch? Was kann ich ignorieren? Ich habe manchmal das Gefühl, dass dieses "Metadenken" oft mehr Zeit in Anspruch nimmt als das "richtige Denken".
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Thursday, May 25. 2006
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Thursday, May 25. 2006
... scheint im ersten Moment nicht zusammenzupassen, aber laut der Pressemeldung von imc wird es demnächst so weit sein. Hoffnung 
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